Unsere Ortsgeschichte:
Der Ort:

Unser Wohnort ist 86935 Rott/Lech
Rott liegt zwischen Landsberg und Weilheim.
Nach München sind es 60 km.
Natürlich gibt es auch sehr viele Vereine.


Auch Katzen gibt es jede Menge bei uns.

Dort, wo die Straße von Weilheim nach Landsberg und von Diessen nach Schongau sich etwa auf halbem Weg kreuzt, liegt umgeben von dichtem Laub-und Nadelwäldern,das Dorf Rott mit heute etwa 1300 Einwohnern.
Der Ort mit den gepflegten alten Bauernhäusern im Ortskern und schmucken Wohnbauten meist am Ortsrand ist eingebettet in eine hügelige Moränenlandschaft, die die letzte Eiszeit so geformt hat.
Zwischen dem Rottbach,der sich in westlicher Richtung zum Lech hin am Dorf vorbeischlängelt, und der altehrwürdigen St. Ottilienkapelle am nördlichen Ortsrand liegt das Dorf an einem sanften Südhang.
Besonderen Reiz erhält die Landschaft durch den Engelsrieder See, einem dunklen Moorsee ca. 2 Kilometer im Süden, und durch die idyllischen Moore mit alten Torfstichen und Birkenwädern.
Im Östlichen Teil der Flur durch den Blick auf den Hohenpeißenberg und die Kette der Werdenfelser Alpen.
Nordwestlich des Ortes erheben sich der höchste Moränenhügel der Gegend, der Kalvarienberg. Er lädt zu einem Spaziergang ein, durch den schattigen Wald die Kreuzwegstationen hinauf bis zur Lichtung auf dem Gipfel, von dem aus man einen guten Blick hat über die roten Ziegeldächer,die saftig grünen Wiesen und, die je nach Jahreszeit sich in der Farbe verändernden, Ackerflächen des bäuerlichen Dorfes.
Der Eichberg, wie er früher genannt wurde, ist mit 752 Metern die höchste Erhebung im Landkreis Landsberg, genau 50 Meter höher als das Dorfzentrum mit der alten Johanneskirche.
Ungefähr sechs Kilometer im Südosten liegt Wessobrunn, weithin bekannt und berühmt durch das Kloster und die Wessobrunner Künstler der Barockzeit.
Bis zum Lech im Westen, also bis zur Sprachgrenze Schwaben-Bayern sind es ca. 4 Kilometer.
Der Rotter Dialekt weicht von der bayrischen Mundart deutlich ab, zu stark sind die schwäbischen Einflüsse. Der alteingesessene Rotter spricht lechrainerisch, eine schwäbisch-bayrische Mischmundart wie die Bewohner der vielen anderen Dörfer am sogenannten Lechrain (am Lechroa) zwischen Schongau und Mering. Wie auch anderswo die Dialekte, so ist auch das alte Lechrainerisch ("a Sproch für si sölwer") heute leider am Aussterben.
Durch die Kommunikationsmittel, durch die Medien, durch die Mobilität der Menschen in unserer modernen Zeit geht somit manches Wertvolle, Urtümliche und Orginelle langsam verloren.